Aktuelles aus der „Bürgerregion am Sorpesee“ :

Dienstag, 30. Oktober 2018

Entdecke die grünblaue Mitte Sorpe

Entdecke die grünblaue Mitte Sorpe

Der LEADER-Verein präsentierte am 29. Oktober 2018 eine neue Entdeckerkarte. Viele Bürger aus der Sorpe-Region haben an der Entwicklung der Karte mitgewirkt.

Das Mosaik Outdoorzentrum am Sorpesee war gestern Schauplatz einer besonderen Veranstaltung. Der Einladung zu einer Abschlusspräsentation des LEADER-Projekts „Sorpe – unsere grünblaue Mitte“ waren knapp 40 Personen gefolgt. Über das ganze Jahr hinweg hatten Aktive an der Entwicklung einer neuen Entdeckerkarte gearbeitet. Sie trafen sich zu Arbeitsgruppensitzungen, nahmen an Raumerkundungen teil und diskutierten dabei lebhaft über die Besonderheiten der Sorpe-Region. Die Arbeit im Projekt wurde dabei koordiniert von den Regionalmanagern der LEADER-Region, Annika Kabbert und Lars Morgenbrod. Unterstützt wurden Sie intensiv durch das Team um Prof. Henrik Schultz von der Hochschule Osnabrück und Prof. Ursula Stein aus Frankfurt am Main. Entscheidend für den Erfolg war jedoch insbesondere das Wissen der vielen ehrenamtlichen Wanderer, Radfahrer und Heimatkundler, ergänzt durch das Knowhow der Stadtentwickler und Raumplaner aus den Städten Arnsberg, Balve, Neuenrade und Sundern.

Warum eine Entdeckerkarte?

„Wir wollten den Bürgern Ihre Region zeigen. Was eignet sich da besser als eine Karte?“ skizzierte Lars Morgenbrod, Regionalmanager der LEADER-Region die Motivation für das Projekt. „Die Karte soll für die Bürger und Gäste der Region eine Inspirationsquelle sein. Sie soll Lust machen die Region neu zu entdecken“, kommentiert Prof. Henrik Schultz den Sinn einer solchen Karte. Und Balves Bürgermeister Hubertus Mühling ergänzte: „Der Sorpesee ist unser Bezugspunkt in der Region. Mit dem Projekt wollten wir die Sorpe noch stärker ins Bewusstsein der Bürger bringen und Grenzen im Kopf überwinden helfen. Ich danke allen beteiligten Städten und den Sparkassen im Märkischen Kreis für die Unterstützung.“

Alle Beteiligten waren sich einig, dass Sie viel Neues im Projekt gelernt hatten: Neue Besonderheiten, neue Wegeverbindungen, neue Geschichten. Der Vorsitzende des LEADER-Vereins, Klaus Peter Sasse erinnerte sich: „Wir haben mit den Motorrädern die Region erkundet und waren auch am Ehmsen-Denkmal in Arnsberg, im Volksmund Flüsterhäuschen genannt. Ein wahres Kleinod. Ich war ganz erstaunt, dass ich das gar nicht kannte.“

Projekt deckt auch Defizite auf.

Wenngleich die Sorpe wie ein grünblaues Juwel in der Region funkelt. Es ist nicht alles Gold was glänzt. So wurden im Projekt auch viele Problemstellen offen gelegt. Eine unzureichende Rad- und Wanderbeschilderung, fehlende Radwegeverbindungen und ein spärlicher ÖPNV stehen auf der Minusliste. Regionalmanagerin Annika Kabbert berichtete von der Raumerkundung Ende Juni: „Wir wollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Neuenrade an die Sorpe kommen. Das war eine kleine Odyssee. 4 Stunden haben wir gebraucht und waren dabei mit dem Zug, dem Bus, zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Das muss viel schneller gehen!“ Die Ansätze zur Verbesserung der Wege und Verkehrsangebote haben die Regionalmanager wie auch die Stadtplaner aufgenommen. Neue Projektideen werden bereits diskutiert.

Entdeckerkarte ist an sofort erhältlich.

Die Entdeckerkarte im Format DIN A1 ist in einer Auflage von 5.000 Stück gedruckt worden. Sie ist in allen Rathäusern, beim Stadtmarketing Sundern, dem Verkehrsverein Arnsberg, dem LEADER-Regionalmanagement und vielen weiteren Stellen in der Region kostenfrei erhältlich.

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